Gemülldiagnose - Imkerverein Hohes Fichtelgebirge

Imkerverein Hohes Fichtelgebirge   -
Landesverband bayerischer Imker
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Gemülldiagnose

Imker sein
 


Die Gemülldiagnose ist eine Tätigkeit, die mal "so kurz im Vorbeigehen" durchgeführt werden kann, denn man muss dazu nicht einmal den Smocker anfeuern oder den Bienenstock auseinanderbauen. Das heißt aber nicht, dass
sie eine eher unwichtige Tätigkeit ist, die man machen kann, wenn es sonst nichts zu tun gibt - ganz im Gegenteil ! Eigentlich wird die Gemülldiagnose durchgeführt, weil man sich über den Befallsgrad mit der Varroamilbe informieren will. So "ganz nebenbei" erfährt man bei genauem Hinschauen
dann jedoch noch weitere Informationen aus dem Stock.

 

Eine sog. "Windel" wird unter den Gitterboden eingeschoben. Somit kann eine Kontrolle des Varroabefalls durchgeführt werden, ohne den Bienenstock öffnen zu müssen.

Ein Aufzeichnen eines Rasters mit
einem wasserfesten Filzstift erleichtert
das Auszählen der Milben.

 




Das heruntergefallene "Gemüll" gibt
einem aufmerksamen Imker folgende mögliche Rückmeldung:

 

Beobachtungen

mögliche Hinweise auf ...

Varroamilben

  • Parasitierungsgrad

  • Wirksamkeit einer Behandlung

Pollen

  • offene Brut ist vorhanden

  • Königin ist sehr wahrscheinlich vorhanden

Wachsschuppen

  • Bienen bauen Waben

  • Tracht ist vorhanden

dunkle Wachsdeckel/-krümel

  • Bienenbrut schlüpft

helle Wachskrümel

  • Bienen zehren am Futtervorrat

Kotspritzer

  • Darmerkrankung

Kondenswasser

  • Bienen brüten

verplizte Brutmaden

  • Volk hat Kalbrut

 

Übersicht übernommen von der
Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau
(Fachzentrum Bienen) / www.lwg.bayern.de

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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