Steuern für Imker - Imkerverein Hohes Fichtelgebirge

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Steuern für Imker

Imker sein
 

Ende Dezember 2014 wurden vom Deutschen Bundestag mit Zustimung
des Bundesrates einige steuerliche Vorschriften für Imker geändert.
U.a. betrifft dies den § 13 a EStG.

 

Die Grenze zwischen Imkerei mit Gewinnabsicht und Liebhaberei (keine Steuern) wurde erstmals verbindlich festgeschrieben. Die Imkerei zählt von nun an zu den Sonderkulturen (§ 13 a Abs. 1 Satz 2 EStG).


 

Zur Ermittlung des Gewinns aus Land- und Forstwirtschaft nach Durchschnittssätzen gelten nach der Neuregelung folgende Grenzen:

 
 

1.

Bei Imkereien bis zu 30 Völkern wird kein Ertrag (= keine Einkommensteuer) angesetzt.

2.

Bei 31 bis 70 Völkern beträgt der pauschale Gewinn 1.000 € im Jahr.

3.

Ab 71 Völkern ist in jedem Fall eine Einnahmenüberschussrechnung zu erstellen.

 



Das Gesetz unterscheidet, zurückgreifend auf das zum Umsatzsteuergesetz ergangene „Hofladenurteil“ vom 14. Juni 2007, zwischen Produkten aus eigener landwirtschaftlicher Fertigung und zugekauften landwirtschaftlichen Produkten (§ 13 a Abs. 7 Nr. 3 EStG).

Werden Gewinne aus zugekauften Produkten erzielt, die 30 % des Umsatzes übersteigen, ist eine Gewinnermittlung mit pauschalem Betriebsausgabenabzug zu erstellen.

Es bleibt einem Imker weiterhin unbenommen, auch bei einer geringen Völkerzahl, eine Gewinnermittlung als Einnahmenüberschussrechnung zu erstellen.


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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